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Musikdrama von Marc Neikrug, New York, für einen Schauspieler und Instrumentalsolisten Der Geiger hat Auschwitz überlebt, weil er Geige spielte. Zur Begleitung der Arbeitstrupps, bei Lagerkonzerten, im Rosenbeet unmittelbar neben dem Krematorium. Er wird die Erinnerungen nicht los, gequält von Selbstvorwürfen, überlebt zu haben, verzweifelt, dass die Musik ihre Unschuld verloren hat. Ein vielschichtiges, atmosphärisch dichtes Stück haben sich Sabine Thielmann (Opernprojektleiterin der Rohrmeisterei) und Claus Eickhoff (Städtischer Kapellmeister) mit Marc Neikrugs »Through Roses« ausgesucht. Es ist die Erstaufführung dieses Musikdramas im Ruhrgebiet, das 1980 in der Londoner Queen Elisabeth Hall uraufgeführt wurde. Sabine Thielmann inszeniert den Monolog des Geigers (Hans-Peter Krüger) als endlose Gedankenreise in einem traumatischen Labyrinth, aus dem es kein Entrinnen gibt. Immer wieder werden Musikzitate angespielt, die aber stets in der Klangcollage ihre Konturen verlieren. Die Musiker sind Instrumentalsolisten des Ruhrstadt Orchesters (u.a. W. Petrischenko, Violine). Die musikalische Leitung hat Claus Eickhoff.
Regisseurin Sabine Thielmann gibt am 24.8. in der Rohrmeisterei bereits um 18.30 Uhr eine kurze Einführung in Werk und Inszenierung.
19:30 Uhr, Rohrmeisterei (Ruhrstraße)
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